Alpaka - Alpacca
Geläufiges Wort zur Bezeichnung einer Neusilberlegierung. "Indianisch-Spanischen" Ursprungs. Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink (meist 20-30 Prozent Ni, 5 Prozent Zn, Rest ist Cu). Abgeleitet von einer in Südamerika gehaltenen Lama-Art und aus dessen hergestellter silbergrauer Wolle. Richtige Schreibweise: "Alpaka" oder auf Grund des eingetragenen Warenzeichens "Alpaca". Falsch: "Alpacka".
An Stelle von Alpaka spricht man auch von Silber-Surrogat. Es ist dies ein Silber-Ersatzmaterial das zusammengesetzt ist aus Kupfer: 45-65 Prozent, Nickel 10-25 Prozent, Zink 10-40 Prozent. In der Regel wird Alpaka versilbert wobei eigene Handelsnamen entstehen wie z.B.: Alfènide, (1840 von Charles Cristofle entwickelt und später auch als Christofle-Metall bezeichnet), Neusilber, China-Silber (versilbertes Messing), German silver, Tomback.
Heute fast nicht mehr bekannt ist die Bezeichnung Packfong. Bereits im 18.Jh. gelangte Packfong nach Europa. Alpaka wurde in Deutschland 1824 erstmals erzeugt, und von der österr. Firma Berndorf ab 1852 verwendet. (aus: beyars.com)
Kalebassen
Eine Kalebasse wird aus der ausgehöhlten und getrockneten Hülle eines Flaschenkürbis (Kalebassenfrucht, botanisch: Lagenaria) hergestellt, die als eine der ältesten Kulturpflanzen weltweit gilt und in vielen Kulturen seit Urzeiten bekannt ist. Die Kürbisse gedeihen vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten. Die Urform ist nicht mehr auffindbar, jedoch sind Samenfunde aus Südamerika und Thailand aus der Zeit um 6000 bis 12000 v.Chr. bekannt.
Um die Früchte (botanisch: Beeren) der Flaschenkürbispflanze als Gefäß benutzen zu können, müssen die Kürbisse ausreifen und danach getrocknet werden - dadurch bildet sich eine harte wasserundurchlässige und holzige Außenhaut, die durch Schnitzereien, Farb- oder Brandbemalungen und auch Kerbungen verziert wird.
In vielen tropischen Ländern werden aus den Früchten traditionelle Gefäße und Musikintrumente wie Rasseln hergestellt.
Speckstein
Speckstein ist ein Mineral und wird fast überall in der Welt abgebaut. Er wird auch oft Seifenstein oder Steatit genannt, weil er sich fast wie Seife anfühlt. Der Speckstein kann sich jedoch sehr in der Härte und der Brüchigkeit unterscheiden. So ist der mitteleuropäische Speckstein aufgrund seiner Brüchigkeit für die Bildhauerei kaum zu gebrauchen und wird hauptsächlich in gemahlener Form bei Kosmetika und Medikamenten zugefügt. Dagegen ist der nordische Speckstein sehr hart und findet als Kachelstein für Fußböden und Kamine Verwendung.
Die weicheren und farbenreichen Steine aus Afrika, Asien und Südamerika werden dagegen sehr häufig in der Bildhauerei verwandt. Aufgrund seiner Weichheit läßt sich dieser Speckstein sehr gut schneiden, schnitzen und feilen.